Europaschule in NRW bilingualer deutsch-franz. Zweig AbiBac

Am 24. September 2026 sind die Klasse 10c und der bilinguale Teil der 10d zum Beisenkamp-Gymnasium in Hamm gefahren, um dort gemeinsam mit Bili-Schüler:innen aus Hamm, Münster und Dortmund am jährlich stattfindenen bilingualen Kreativtag teilzunehmen.

Zu Beginn gab es ein gemeinsames Aufwärmen mit allen Schüler:innen und Lehrkräften in der Aula. Dabei wurden vor allem Stimme, Ausdruck von Emotionen, Bewegung und Reaktionen trainiert. Daraufhin wurden die Schüler:innen in kleine, schulübergreifende Gruppen aufgeteilt, in denen mindestens zwei Personen aus einer Schule zusammen waren. In den Gruppen gab es zuerst Kennenlernübungen, bei denen man den Namen einer zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Person in verschiedenen Tönen und Emotionen laut rufen musste, um ihn sich so einzuprägen.

Danach ging es zum Hauptpunkt der Veranstaltung: dem Theaterspielen. Dabei stand vor allem das Improvisieren beziehungsweise Impro-Theater im Mittelpunkt. Das Theaterstück hatte den Titel „Le voyage mystérieux du tableau“ und handelte von einem wertvollen Gemälde „L’automne“, das aus dem Louvre in Paris gestohlen wurde und anschließend auf eine geheimnisvolle Reise durch die Stadt ging.

Für die Geschichte gab es bereits einen groben Rahmen, die einzelnen Szenen mussten die Gruppen jedoch selbst entwickeln und improvisieren. Jede einzelne Etappe der Reise wurde von einer der Gruppen gespielt. Beispielsweise stellte eine Gruppe den Diebstahl des Gemäldes aus dem Museum dar; während eine andere Gruppe zeigte, wie das Gemälde zu einem Schiff gebracht wurde und anschließend eine Reise auf der Seine antrat.

Dabei mussten die Schüler:innen auch spontan auf unerwartete Situationen reagieren. Eine besondere Rolle spielte dabei ein blauer Hase, der plötzlich auf dem Gemälde auftauchte. Warum sich dieser dort befand, war zunächst unklar. Die Gruppen mussten deshalb kreativ reagieren und den lapin bleu in ihre improvisierten Szenen einbauen.

Im Anschluss stellten alle einzelnen Gruppen ihren Teil der Geschichte vor. Die verschiedenen Szenen wurden dabei zu einer gemeinsamen Geschichte zusammengefügt. Die Präsentation fand auf einer kreisförmigen Bühne statt, bei der das Gemälde von Gruppe zu Gruppe weitergegeben wurde, um seine Reise zu simulieren.

Alles in allem war es eine schöne und kreative Veranstaltung, bei der man beim Impro-Theater nicht nur seine Französischkenntnisse anwenden, sondern auch Schüler:innen aus anderen Schulen gut kennenlernen konnte.


Max Fandohan (10c)

Ein Bild der Skyline der Zeche Bochum